Concurrent Engineering zur Verkürzung der Entwicklungszeit

Wichtige Punkte im Überblick

  • Concurrent Engineering verkürzt Entwicklungszeit durch parallele Abteilungsarbeit und Front-Loading.
  • CAD/CAM/CAE/PDM/PLM sind zentrale Tools für Informationsaustausch und Prozessintegration.
  • Reverse Engineering mit der Modellreihe VL liefert in wenigen Augenblicken 360°-Scans für schnelle CAD-Erstellung und Prototyping.
  • VL-CAD-Daten ermöglichen 3D-Druck-Prototypen und CAE-Analysen.

Concurrent Engineering for Shortening Development Lead Time

In den letzten Jahren ist die Nachfrage gestiegen, Produkte schneller zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dies hat dazu geführt, dass im Produktentwicklungsbereich ein Entwicklungsansatz, der als Concurrent Engineering (CE) bezeichnet wird, stärker in den Fokus gerückt ist. Concurrent Engineering funktioniert durch parallele Arbeitsabläufe über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg.
Zudem spielt die Integration von IT-Tools wie CAD (Computer-Aided Design), CAM (Computer-Aided Manufacturing), PDM (Product Data Management) und PLM (Product Lifecycle Management) eine entscheidende Rolle bei der effektiven Umsetzung von Concurrent Engineering. Es werden im Folgenden das Grundprinzip des Concurrent Engineering sowie die dafür erforderlichen IT-Tools erläutert. Darüber hinaus zeigen wir auf, wie der 3D-Scanner der Modellreihe VL von KEYENCE in diesen Prozess unterstützt.

Was ist Concurrent Engineering?

Concurrent Engineering (CE) ist eine Entwicklungsmethode, die darauf abzielt, die Entwicklungsdauer zu verkürzen und Kosten zu reduzieren, indem mehrere Prozesse in der Produktentwicklung gleichzeitig voranschreiten. Oft wird dieser Ansatz auch einfach als „CE“ abgekürzt.
Traditionelle Entwicklungsmethoden verlaufen sequenziell, wobei „übergeordnete Prozesse“ (wie Planung und Konstruktion) auf „nachgelagerte Prozesse“ (wie Prototyping und Produktion) folgen. Dieser sequenzielle Ansatz wird häufig als „Wasserfallmodell“ bezeichnet, da die Schritte nacheinander ablaufen. Demgegenüber verfolgt das Concurrent Engineering die Grundidee, alle Prozesse parallel ablaufen zu lassen, um die Entwicklungszeit zu verkürzen.
Laut den Japanese Industrial Standards (JIS) wird Concurrent Engineering definiert als „eine Technik, die Produktionsaktivitäten gleichzeitig und parallel ausführt, indem Prozesse, die mit dem gesamten Lebenszyklus eines Produkts zusammenhängen, integriert und Informationen untereinander ausgetauscht werden.“
Das Konzept des Concurrent Engineering entstand in den 1980er-Jahren in den USA. In Japan wurde es vor allem von großen Automobilherstellern übernommen und hat sich inzwischen auf weite Teile der Fertigungsindustrie – einschließlich Haushaltsgeräte und Schwerindustrie – ausgedehnt. Auch kleine und mittelständische Hersteller nutzen Concurrent Engineering zunehmend, um ihre Entwicklungs- und Fertigungsprozesse zu verbessern.

A: Kosten (%), B: Prozess, a: Kostenfestlegung, b: Angefallene Kosten, c: Anpassungsfähigkeit

A: Kosten (%)
B: Prozess
a: Kostenfestlegung
b: Angefallene Kosten
c: Anpassungsfähigkeit

Häufig werden ca. 70% der Entwicklungskosten bereits in den frühen Phasen der Konstruktion festgelegt, wodurch Produktplanung und Konzeptentwicklung zu äußerst wichtigen Prozessen werden. Im Concurrent Engineering arbeiten Mitglieder aus verschiedenen Abteilungen wie Vertrieb, Entwicklung und Fertigung bereits ab den frühen Phasen der Konstruktion zusammen und treiben den Prozess gemeinsam voran.
Eine der zentralen Komponenten zur Umsetzung von Concurrent Engineering in der Konstruktionsphase, um Produktqualität und Präzision zu verbessern, wird als Front-Loading bezeichnet.

Konzept des Front-Loading

A: Kosten, B: Projektfortschritt, C: Vorziehen des Peaks, B1: Planung, B2: Grundplanung, B3: Detailkonstruktion, B4: Fertigung, B5: Wartung und Management, a: Anpassungsfähigkeit, b: Ideale Konstruktionsarbeitslast, c: Änderungskosten, d: Aktuelle Konstruktionsarbeitslast

A: Kosten
B: Projektfortschritt
C: Vorziehen des Peaks
B1: Planung
B2: Grundplanung
B3: Detailkonstruktion
B4: Fertigung
B5: Wartung und Management
a: Anpassungsfähigkeit
b: Ideale Konstruktionsarbeitslast
c: Änderungskosten
d: Aktuelle Konstruktionsarbeitslast

Front-Loading bezeichnet den Ansatz, die Belastung (d. h. den Einsatz von Aufwand) frühzeitig (d. h. am Anfang) im Konstruktionsprozess anzusetzen, um die Qualität der Konstruktion zu verbessern.
In der Fertigung führen Fehler, die in späteren Phasen auftreten, dazu, dass Korrekturen und Nacharbeiten schwieriger werden und sich negativ auf Liefertermine und Kosten auswirken. In der heutigen Zeit, in der die Verkürzung von Durchlaufzeiten und die Reduzierung von Kosten bei der Markteinführung von Produkten priorisiert werden, können Fehler in späten Phasen gravierende Folgen haben. Um solche Herausforderungen zu minimieren und sowohl kürzere Durchlaufzeiten als auch Kosteneinsparungen in der Entwicklung zu erzielen, kann die Implementierung von Front-Loading und Concurrent Engineering entscheidend sein.

Vorteile und Nachteile des Concurrent Engineering

Vorteile

Zu den durch Concurrent Engineering erzielten Vorteilen zählen kürzere Lieferzeiten, Kostensenkungen und Qualitätsverbesserungen.
Durch parallele Arbeitsabläufe in Konstruktion und Produktion können Entwicklungszeiten reduziert und Änderungen schneller umgesetzt werden. Dadurch wird nicht nur die Entwicklungsdauer reduziert, sondern auch der Korrekturaufwand in späteren Phasen minimiert. Infolgedessen kann die Produktdurchlaufzeit verkürzt werden, was eine schnellstmögliche Markteinführung ermöglicht. Darüber hinaus werden durch die frühzeitige Vermeidung unnötiger Konstruktionsänderungen Nacharbeiten reduziert, was zu einer effizienteren Produktentwicklung führt. Die kontinuierliche Abstimmung zwischen Konstruktion und Fertigung über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg trägt zu einer höheren Produktqualität bei.

Eine schnellere Markteinführung schafft die Voraussetzungen für eine flexible Produktion und eine zeitnahe Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen. Mit dem herkömmlichen „Wasserfallmodell", das durch lange Entwicklungszeiten gekennzeichnet ist, ist dies nur schwer zu realisieren.

Nachteile

Obwohl Concurrent Engineering zahlreiche Vorteile bietet, bringt es auch Herausforderungen mit sich, wobei die Kommunikation die größte darstellt. Eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ist entscheidend, da die Entwicklung unabhängig von vor- oder nachgelagerten Prozessen voranschreitet. Unzureichende Kommunikationssysteme für den Informationsaustausch verhindern nicht nur die Realisierung von Vorteilen wie kürzeren Lieferzeiten, Kostensenkungen und Qualitätsverbesserungen, sondern können zudem zu Verwirrung im gesamten Entwicklungsprozess führen.

In der Fertigung sind Aufgaben häufig stark personenabhängig, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Um dem zu begegnen, ist die Festlegung klarer Regeln sowie die Integration von IT-Tools wie CAD, CAM, PDM und PLM von zentraler Bedeutung. Diese Werkzeuge unterstützen den Informationsaustausch und die Kommunikation, erfordern jedoch eine effektive Implementierung.

Erforderliche Werkzeuge für Concurrent Engineering

(1) Beispiel einer Lüfter-Spannungsanalyse (2) Beispiel einer Krümmer-Spannungsanalyse (3) Beispiel einer Strömungsanalyse eines Krümmers

(1) Beispiel einer Lüfter-Spannungsanalyse
(2) Beispiel einer Krümmer-Spannungsanalyse
(3) Beispiel einer Strömungsanalyse eines Krümmers

Im Concurrent Engineering ist eine effektive abteilungsübergreifende Kommunikation von entscheidender Bedeutung. Die Einführung spezifischer IT-Tools ist unerlässlich, insbesondere im Zuge der Globalisierung, die eine reibungslose Kommunikation selbst zwischen internationalen Standorten erfordert. Nachfolgend werden zentrale IT-Tools hervorgehoben, die nicht nur für Concurrent Engineering, sondern auch für Front-Loading von wesentlicher Bedeutung sind.

  • CAD (Computer Aided Design)
    CAD bezeichnet die rechnergestützte Konstruktion. Der Begriff wird auch als Sammelbezeichnung für Werkzeuge verwendet, mit denen Konstruktion und Zeichnungserstellung am Computer durchgeführt werden.
    CAD wird grundsätzlich in „2D-CAD“, das zweidimensionale Zeichnungen erstellt, und „3D-CAD“, das dreidimensionale Modelle zur Visualisierung komplexer Geometrien erzeugt, unterteilt. Gegenüber herkömmlichen Papierzeichnungen bieten CAD-Daten mehr Flexibilität bei der Verwaltung, Weitergabe und Anpassung von Konstruktionsinformationen. Im Concurrent Engineering ist die Digitalisierung mittels CAD-Daten eine unerlässliche Voraussetzung für den Datenaustausch zwischen Abteilungen.
  • CAM (Computer Aided Manufacturing)
    CAM bezeichnet die rechnergestützte Fertigung. Wie CAD wird auch dieser Begriff als Sammelbezeichnung für Werkzeuge verwendet, die Fertigungsprozesse computerunterstützt durchführen.
    Konkret handelt es sich um ein Werkzeug, das bei der Herstellung oder Bearbeitung von Produkten bzw. Bauteilen auf Grundlage der mit CAD erstellten Zeichnungen die für die Werkzeugmaschinenbearbeitung erforderlichen NC-Programme (Numerical Control) erzeugt. Systeme, die CAD-Konstruktionsdaten für die Fertigung mit CAM nutzen, werden als CAD/CAM-Systeme bezeichnet und sind heute weit verbreitet.
  • CAE (Computer Aided Engineering)
    CAE bezeichnet die Durchführung von Simulationen und Analysen wie Strukturanalysen, Mechanikanalysen sowie thermo-fluiddynamischen Analysen am Computer. Der Begriff CAE wird auch als Sammelbezeichnung für die Software verwendet, die diese Analysen durchführt.
    Konkret werden auf Basis der mit CAD erstellten Daten physikalische Phänomene, die nicht direkt sichtbar sind – wie Spannungen, Temperaturen, elektromagnetische Wellen oder Schwingungen – simuliert und visualisiert. Auf dieser Grundlage werden Leistungsfähigkeit und Sicherheit von Produkten bewertet. Der Vorteil von CAE besteht darin, dass Bewertungen ohne physische Prototypen am Computer durchgeführt werden können, wodurch Zeit und Kosten eingespart und gleichzeitig Daten für die Kommunikation bereitgestellt werden. Dennoch bleibt die Erstellung von Prototypen weiterhin erforderlich und sollte nicht ausschließlich durch CAE ersetzt werden.

CAD-Softwares für Reverse Engineering

Die bereits im Concurrent Engineering eingesetzten CAD- und CAM-Systeme unterstützen auch Reverse Engineering. In der allgemeinen Produktentwicklung werden entsprechend den Anforderungen zunächst Konstruktionszeichnungen erstellt, anschließend Analysen durchgeführt und Prototypen gefertigt, bevor die Produktion beginnt. Im Gegensatz dazu umfasst Reverse Engineering die Vermessung eines Produkts oder Bauteils und die anschließende Erstellung einer Zeichnung.
Auch wenn dies wie das Kopieren eines Produkts erscheinen mag, besteht das Wesen des Reverse Engineering darin, ein bestehendes Produkt zu zerlegen oder zu analysieren, um dessen Mechanismen, Spezifikationen, Komponenten, Technologien, Konstruktion usw. offenzulegen. Das Hauptziel ist die Qualitätsverbesserung, die Reduzierung der Konstruktionszeit, die Einsparung von Entwicklungskosten sowie die schnelle Markteinführung des Produkts. Darüber hinaus handelt es sich um eine Entwicklungsmethode, die zur Wiederherstellung älterer Produkte eingesetzt wird, für die keine Zeichnungen mehr vorhanden sind. Im Reverse Engineering sind CAD, CAM und CAE unverzichtbar. Zusätzlich sind verschiedene Messgeräte und Ausrüstungen wie 3D-Scanner erforderlich, um die Geometrie des Produkts zu erfassen.

A: CAD-Daten (Konstruktionsdokument), B: Analyse, C: Prototyping, D: Produktion

A: CAD-Daten (Konstruktionsdokument)
B: Analyse
C: Prototyping
D: Produktion

Allgemeiner Fertigungsprozess

A: CAD-Daten (Konstruktionsdokument), B: Analyse & Datenverarbeitung, C: Formerfassung

A: CAD-Daten (Konstruktionsdokument)
B: Analyse & Datenverarbeitung
C: Formerfassung

Reverse Engineering

Herausforderungen im herkömmlichen Entwicklungsprozess

Nachfolgend werden die Herausforderungen der herkömmlichen Wasserfallentwicklung zusammengefasst.

Längere Entwicklungszeit

Im vorgestellten „Wasserfallmodell" wird die Fertigungsabteilung erst nach Abschluss der Planungs-, Konstruktions- und Prototyping-Phase eingebunden. Dies führt zu einer längeren Entwicklungsdurchlaufzeit und zu einer erheblichen Verzögerung der Markteinführung. Darüber hinaus steigen bei einer verlängerten Entwicklungsdauer auch die Entwicklungskosten. Wie bereits erwähnt, wird davon ausgegangen, dass 70 % der Entwicklungskosten bereits in der anfänglichen Konstruktionsphase festgelegt werden. Der Einsatz von Reverse Engineering kann eine wirksame Maßnahme sein, um eine Verlängerung der Entwicklungsdurchlaufzeit zu verhindern.

Verzögerungen durch Fehler im Fertigungsprozess

Treten in der Fertigungsphase Fehler auf, kommt es zu Rückschlägen wie Spezifikationsänderungen und Werkzeuganpassungen, die mit erheblichem Kosten- und Arbeitsaufwand verbunden sind. Darüber hinaus können Spezifikationsänderungen oder Werkzeugmodifikationen zu einer Verlängerung der Liefertermine führen und dadurch die Markteinführung verzögern.
Beispielsweise kann die Einführung eines Entwicklungsprozesses, der CAE integriert, um Tests im Vorfeld wiederholt durchzuführen, oder der Einsatz eines 3D-Druckers zur Erstellung von Prototypen bereits in einem frühen Stadium wirksame Maßnahmen darstellen.

Verkürzung der Entwicklungsdurchlaufzeit mit der Modellreihe VL

Im Concurrent Engineering kann die Integration von Front-Loading- und Reverse Engineering die Entwicklungsdurchlaufzeit verkürzen. CAD-Daten bilden die Grundlage für Reverse Engineering. Dabei werden reale Objekte digital erfasst und in CAD-Daten umgewandelt, die anschließend für weitere Prozesse wie CAM und CAE genutzt werden können. Hier kommt der 3D-Scanner der Modellreihe VL von KEYENCE zum Einsatz. Im Folgenden werden die Vorteile der Einführung der Modellreihe VL zur Realisierung von Concurrent Engineering vorgestellt.

Vorteil 1: Verkürzung der Entwicklungszeit durch Reverse Engineering

Ein zentrales Merkmal des 3D-Scanners der Modellreihe VL ist das Place & Click-Prinzip. Das Bauteil wird auf den Messtisch gelegt und in wenigen Augenblicken entsteht ein 360°-Scan in 3D. Produkte werden schnell und präzise erfasst, wodurch die Erstellung von CAD-Daten vereinfacht wird. Dies ermöglicht effiziente Messprozesse und eine sofortige Digitalisierung und bietet damit erhebliche Vorteile im Reverse Engineering. Das herkömmliche Verfahren sah es vor, das Produkt irreversibel zu zerstören und jedes einzelne Bauelement einzeln zu messen, um eine anschließende Zeichnung erstellen zu können. Mit der Modellreihe VL kann dieser Arbeitsaufwand erheblich reduziert werden. Reverse Engineering wird dadurch deutlich zugänglicher und trägt effektiv zu einer signifikanten Verkürzung der Entwicklungsdurchlaufzeit bei.

A: Punktwolken-Daten, B: Polygon-Daten, C: CAD-Daten

A: Punktwolken-Daten
B: Polygon-Daten
C: CAD-Daten

Vorteil 2: Zusammenarbeit mit 3D-Druckern – deutliche Verkürzung der Prototypenzeit

Der 3D-Scanner der Modellreihe VL von KEYENCE scannt Prototypen oder Bauteile in 3D und gibt STL-Daten aus, die für den 3D-Druck optimiert sind. Diese Daten können in einen 3D-Drucker importiert und zur Modellerstellung verwendet werden. Darüber hinaus kann die Geometrie im Anschluss angepasst werden, was zu Prozessverbesserungen führt. Im Concurrent Engineering ist die frühzeitige Überprüfung in der Konstruktionsphase von großer Bedeutung. Hierfür ist die Erstellung von Prototypen erforderlich. Durch den Einsatz der Modellreihe VL in Kombination mit einem 3D-Drucker können jedoch Zeit und Kosten für das Prototyping erheblich reduziert werden. Dies führt letztlich zu einer Verkürzung der Entwicklungsdurchlaufzeit.

Gescanntes Datenmaterial von Fahrradgriffen

Gescanntes Datenmaterial von Fahrradgriffen

Prototypenbau mit 3D-Druckern

Prototypenbau mit 3D-Druckern

Vorteil 3: Einfache CAD-Konvertierung – auch für CAE-Analysen nutzbar

Durch den 3D-Scanner der Modellreihe VL von KEYENCE können Prototypen usw. einfach in CAD-Daten konvertiert werden. Diese Daten können auch für CAE-Analysen verwendet werden, wodurch Verifizierungen vereinfacht und Fehler im Voraus verhindert werden können. Durch das Überlagern der gescannten Daten mit Referenzdaten lässt sich visualisieren, ob das Produkt innerhalb der Toleranz liegt. Nach einer ausreichenden Bewertung kann in den Produktionsprozess übergegangen werden, was dazu beiträgt, Rückschläge zu vermeiden. Darüber hinaus ermöglicht die Unternehmenslizenz den Datenaustausch zwischen Entwicklung, Konstruktion, Qualitätssicherung und Fertigung unter Verwendung derselben Software. Dadurch wird der Informationsaustausch erleichtert, was die Umsetzung von Concurrent Engineering unterstützt. Das Teilen von Prototypendaten in der Entwicklungs- und Konstruktionsphase mit den Verantwortlichen der Fertigung sowie das frühzeitige Einholen von Feedback und die Durchführung von Korrekturen können Rückschläge wie Änderungen in späteren Prozessen verhindern.
Erfahren Sie, wie der 3D-Scanner der Modellreihe VL die Qualitätssicherung in unterschiedlichen Branchen unterstützen und Messprozesse effizienter gestalten kann.

3D-Vergleichsmessung

3D-Vergleichsmessung

Die Digitalisierung von Prototypen und Produkten trägt zur Verkürzung der Entwicklungszeit bei

Mit dem 3D-Scanner der Modellreihe VL von KEYENCE wird die Digitalisierung von Prototypen und Produkten vereinfacht und Informationsaustausch sowie Feedback – die im Concurrent Engineering häufig Herausforderungen darstellen – können effizient umgesetzt werden. Dadurch wird die Verkürzung der Entwicklungsdurchlaufzeit wirksam unterstützt.

  • Mit nur einer Aufnahme können Prototypen oder Produkte durch einen 360°-Scan in wenigen Augenblicken sofort digitalisiert werden.
  • Die gemeinsame Nutzung der gescannten Daten zwischen Abteilungen erleichtert gleichzeitige Verifizierung und paralleles Arbeiten.
  • Komplexe sowie Freiformgeometrien lassen sich einfach messen und unabhängig vom Produkttyp erfassen.
  • Vergleiche mit Schnittbereichen und anderen Referenzdaten können in einer Farbkarte dargestellt werden, wodurch die Ergebnisse auch für Nicht-Konstrukteure leicht verständlich sind.
  • In Kombination mit einem 3D-Drucker können Zeit und Kosten für die Prototypenverifizierung erheblich reduziert werden.

Concurrent Engineering bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich, darunter Informationsaustausch, Kommunikation und CAD-Digitalisierung. Durch den Einsatz des 3D-Scanners der Modellreihe VL von KEYENCE können diese Herausforderungen gelöst und eine effektive Verkürzung der Entwicklungsdurchlaufzeit erreicht werden.

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