3D Scanner
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- Reverse Engineering
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- Messung von Spritzgussteilen
- Zerstörungsfreie Dickenmessung
- Visualisierung von Verzug bei Kunststoff
- Vorausschauende Werkzeuginstandhaltung
- Prüfung von Blechen
Einsatz von 3D-Scannern zur Verbesserung der Ausschussquote
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Tags:
- R&D , 3D-Datenerfassung
Wichtige Punkte im Überblick
- Der 3D-Scanner der Modellreihe VL erfasst die vollständige Bauteilgeometrie in wenigen Augenblicken und schafft die Grundlage für eine umfassende Formanalyse.
- Überlagerung mit CAD-Daten visualisiert Abweichungen farblich und kann die Ursachensuche beschleunigen.
- Automatische OK/NG-Bewertung reduziert menschliche Messfehler und steigert Prüfgenauigkeit.
- Einsatz bei Wareneingang und Produktionskontrolle erkennt dadurch frühzeitig Material- und Prozessabweichungen.
Die Verbesserung der Ausschussquote ist eine zentrale Herausforderung in der Fertigung, wobei die Ursachen für deren Rückgang vielfältig sind. Um dieses Problem zu lösen, ist es notwendig, den gesamten Fertigungsprozess genau zu verstehen und die Schwachstellen zu identifizieren.
In den letzten Jahren gewinnt der Einsatz von 3D-Scannern als Maßnahme hierfür zunehmend an Bedeutung. Der 3D-Scanner der Modellreihe VL von KEYENCE erfasst und digitalisiert die 3D-Form von Produkten mit hoher Präzision. Dadurch sind detaillierte Analysen auf jeder Stufe des Fertigungsprozesses möglich. Infolgedessen können Qualitätsabweichungen und Fertigungsprobleme schnell erkannt und Verbesserungen zügig umgesetzt werden, die unmittelbar zu einer Erhöhung der Ausschussquote beitragen.
Was ist die Ausschussquote
Die Ausschussquote gibt den Prozentsatz der Produkte an, die während der Fertigung die Qualitätsstandards erfüllen und für den Markt vertriebsfähig sind. Sie ist eine zentrale Kennzahl in der Produktion.
Beispiel: Werden Materialien für 100 Produkte eingesetzt und 95 einwandfreie, verkaufsfähige Produkte hergestellt, während 5 fehlerhafte und nicht verkaufsfähige Teile entstehen, beträgt die Ausschussquote 95 %. Eine hohe Ausschussquote führt zu einer Senkung der Fertigungskosten, einer Verbesserung der Produktionseffizienz und einer Steigerung des Unternehmensgewinns.
Ursachen und Gegenmaßnahmen für einen Rückgang der Ausschussquote
Schwankungen bei den Materialien
Unterschiede in Materialqualität und -abmessungen können trotz identischer Fertigungsprozesse zu Abweichungen in der Produktqualität führen. Daher ist eine gründliche Materialprüfung bei der Beschaffung entscheidend, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen.
Instabilität im Fertigungsprozess
Schwankungen und Fehler im Fertigungsprozess können Produktmängel verursachen und die Ausschussquote senken. Eine Stabilisierung des Prozesses ist daher erforderlich.
Unzureichende Qualitätskontrolle
Unpräzise Qualitätskontrollen können zu Verlusten führen, etwa wenn Produkte, die innerhalb der Toleranzen liegen, fälschlicherweise als fehlerhaft eingestuft werden. Durch die Implementierung genauer Prüfverfahren lassen sich Verluste aufgrund von Fehlbewertungen reduzieren, was letztlich die Fertigungskosten senkt.
Aktuelle Herausforderungen
Erfassung der Gesamtform
Bei Messwerkzeugen wie Messschiebern erfolgt die Messung punktuell an der eingespannten Stelle, wodurch die Gesamtform des Produkts in vielen Fällen nur schwer erfasst werden kann. Ohne ein genaues Verständnis der Produktform und subtiler Maßabweichungen besteht das Risiko einer erhöhten Ausschussquote, da präzise Messungen nicht möglich sind. Verzögerungen bei der Entdeckung und Identifizierung der Ursachen von Fehlern können eine schnelle Korrektur behindern und tragen somit zu einer Verringerung der Ausschussquote bei.
Fallbeispiel mit dem 3D-Scanner der Modellreihe VL
Vergleich mit CAD-Daten
Die Modellreihe VL kann das gesamte Produkt – Vorder- und Rückseite – scannen und digitalisieren. Abweichungen vom Sollwert (CAD-Daten) des gesamten Produkts werden farblich visualisiert. Durch das Erfassen von Formtrends des gesamten Produkts, die mit punktueller Messung nicht erkennbar sind, kann einfach korrektives Feedback gegeben werden. Dies ist ein Ansatz zur Verbesserung der Ausschussquote durch eine grundlegende Steigerung der direkten Ausbeute.
Automatische i.O./n.i.O.-Bewertung von Bauteilen
Mit der Modellreihe VL kann die kontinuierliche Messung derselben Form automatisch eine i.O./n.i.O.-Bewertung vornehmen. Dadurch werden Fehler reduziert, wie etwa die fälschliche Einstufung eines einwandfreien Produkts als fehlerhaft aufgrund von anwenderabhängigen Messchwankungen. So lässt sich die Produktqualität anwenderunabhängig prüfen.
Die Modellreihe VL kann auch bei der Materialeingangsprüfung eingesetzt werden, sodass Abweichungen in den Materialien, die zu einem Rückgang der Ausschussquote führen, schnell erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.
Erfahren Sie, wie der 3D-Scanner der Modellreihe VL die Qualitätskontrolle in verschiedenen Branchen unterstützen und Messprozesse effizient gestalten kann.
Zusammenfassung
Der 3D-Scanner der Modellreihe VL bietet vollständige CAD-Daten des Bauteils in 3D. Durch das Überlagern dieser Scandaten mit CAD-Modellen lässt sich die Gesamtform einfach visualisieren. Dies erleichtert die schnelle und präzise Erkennung von Fehlern und ermöglicht zeitnahes Feedback für Korrekturen, um einen Rückgang der Ausschussquote zu verhindern.
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